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Augenlidentzündung / 5BN, 01.02.2015

Diagnose

Diagnose:

Augenlidentzündung

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

Erstes Auftreten des Symptoms:

22.Juni 2014 abends übermäßiger Flüssigkeitseinschuß an der Innenseite (neben dem Tränenpünktchen) des rechten Auges

Verlauf:

Ich bemerkte das Symptom während einer Wohnungsbesichtigung um ca. 18:30 Uhr.Es schoß eine sehr ölige dünne Flüssigkeit an der Spitze des Auges heraus. Es war anders als normale Tränenflüssigkeit, das Auge war nicht überschwemmt und ich mußte es nicht wegwischen. Zu Hause angekommen war das Auge an der Stelle sehr sensibel und trocken. Später ging ich nocheinmal hinaus (c.a.21:30 Uhr), um mir eine Zigarette zu kaufen, was nur ein wenige Male im Jahr vorkommt. Auf dem Wege und während des Rauchens schoß die Flüssigkeit mehrmals wieder ein. Jedes mal abgelöst durch die plötzliche Trockenheit. Das ging ungefähr eine halbe Stunde so hin und her. Dabei enstand an einer Stelle unterhalb des Auges parallel zum Nasenbein eine Schwellung. Am nächsten Morgen hatte ich übermäßig viel "Schlaf" in diesem Auge. (Sonst habe ich sehr selten solche Krümel im Auge) Die nächsten Tage kam das Symptom ab und zu wieder. Seit dem 25ten Juni sind die Symptome nicht wieder gekommen.

Erste Diagnosestellung:

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Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

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Letztlich erfolgreiche Therapieform:

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Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Ich denke es hat sich hier hauptsächlich um das SBS der Meibomdrüsen gehandelt. Hier kommt es in der konfliktaktiven Phase zu einer Überfunktion. Diese hat sich bei mir in Form von einer erhöhten Absonderung ihres ölhaltigen Sekrets geäußert. In der Pcl kommt es durch deren Unterfunktion zu einer Trockenheit des Auges üblicherweise begleitet von den üblichen Schwellungen. (wahrscheinlich hat ektodermales Gewebe mitreagiert, das würde die erhöhte Sensibilität erklären, die ich zu Hause hatte) Die Aktivierung der Meibomdrüse bezieht sich auf einen optischen Eckel oder das Gefühl sich vor etwas, das man sah schützen zu müssen.
Zur konfliktiv erlebten Situation:
Meine Familie (Mann und 3 jährige Tochter) und ich waren in eine außerordentliche Wohnungsnot geratem und mußten sehr schnell eine Übergangswohnung finden. Bei der Besichtigung der Wohnung habe ich einen starken Geruch nach Katzenpisse wahrgenommen, denn dort lebten fünf Katzen! Ich reagiere sehr empfindlich auf diesen Geruch, da ich damit emotional vorbelastet bin. Das Symptom setzte unmitelbar ein, nachdem ich ein großen nassen Fleck auf dem Teppich erblickt hatte. Danach saßen wir mit der Hauptmieterin zusammen in der Küche und sie rauchte eine Zigarette nach der anderen. Zu Hause angekommen war ich erstmal erleichtert, mein Auge wurde trocken und sensibel(Pcl). Aber als ich anfing ans Rauchen zu denken, ging es wieder los mit der Überfunktion. Das Rauchen war als Schlüsselreiz für die konfliktiv erlebte Situation, mit dem Katzenpissegestank verschaltet. Das Gewebe um das Auge begann anzuschwellen von der immer wieder neu aktivierten Lösung. Nach ein paar Tagen, am 25ten Juni, wurde mir durch das wiederholt auftretende Symptom klar, wie stark mich das Erlebnis mit dem Gestank beeinflusste, haben wir uns gegen die Wohnung entschieden. Die Dringlichkeit eine Neue zu finden hatte sich außerdem auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Leider hatte ich nicht genau dokumentiert, ob nachdem mir das Alles klar wurde und die Sache abgeharkt war, nocheinmal Symptome aufgetreten sind.
Interessant wäre vielleicht noch die Frage ob die Schwellung zusätzlich zu den Meibomdrüsen von den Ausführungsgängen der Tränendrüse oder der Drüse selbst herrührte.

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!