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Rückenverspannungen / 5BN, 02.03.2017

Diagnose

Diagnose:

Verspannung der Brustwirbelmuskulatur in Folge eines Unfalls

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

Erstes Auftreten des Symptoms:

im Oktober 2013

Verlauf:

schmerzende Verspannung an drei unterschiedlichen Stellen im Brustwirbelbereich, jeweils für einen Tag in stärkerem und auch störenden Ausmaß spürbar.

Erste Diagnosestellung:

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Ich habe in all meinen Lebensjahren fast nie bzw. sehr, sehr selten schmerzende Verspannungen im Rücken.
Die Ausgangssituation war ein eigener kleiner Unfall im Büro: Ich wollte einen Schriftverkehrs-Ordner in die oberste Reihe eines Bürokastens hinein stellen. Dazu nahm ich auf die Schnelle einen danebenstehenden Holzsessel als Aufstiegshilfe (wer braucht den für so etwas eine Leiter), um mit raschen und schönen Schwung den Ordner hinauf zu befördern - und bin dabei mit meinem eleganten hohen Schuhabsatz weggerutscht; der zweite Fuß war zu der Zeit wegen des Aufstiegs „in der Luft“. Autsch! „Aufgeschlagen“ oder auch gefallen bin ich auf der Vorderseite meines Körpers im Bereich rechte Oberbauchseite, unterer Rippenbereich auf die Sessellehne.
Nach meiner Einschätzung war zwar nichts gebrochen, aber geprellt bzw. auch innere Weichteile von Bauchmuskulatur bzw. Bauchfell verletzt, da Spannung und Druck im Bereich des rechten Oberbauchs in bestimmten Körperpositionen spürbar waren.
Vermutlich mit einem kleinen Aufschwellungsprozess Innen; von außen aber war nichts sichtbar. Kollegen wurden beruhigt, "es sei nicht so schlimm" und ich beschloss, nicht den „üblichen Weg“ zu gehen und keinen Arzt oder Krankenhaus aufzusuchen. Die nächsten beiden Tage lag ich waagrecht im Bett und war bemüht Lagepositionen zu finden, wo ich ruhig liegen konnte und sowohl bei der rechten und der vorderen Körperseite im Bereich Oberbauch kein Druckgefühl oder Schmerz verspürte (mehr als das wäre auch in einem Krankenhaus an Behandlung nicht möglich gewesen). Das Liegen war nur möglich in Rückenlage mit ein paar Polstern unter dem Kopf aber auch Polsterung für meine Beinchen, damit diese ebenfalls eine etwas erhöhte Position hatten! Nur in dieser Form war im Bereich rechte Oberbauchseite und unterster Lungenbereich kein Schmerz zu spüren und mir ging es im Verhältnis sehr gut! Das Aufstehen war jeweils etwas mühsam, weil der rechte Oberbauch-Bereich sehr verspannte und schmerzte. Bei dieser Bewegung des Abhebens des Oberkörpers aus der Liegeposition bemerkte ich am deutlichsten, dass eine Verletzung vorlag. Im Rücken verspürte ich gar nichts, hier war alles in Ordnung.
Am dritten Tag fuhr ich wieder ins Büro. Die Autofahrt gestaltete sich insofern interessant, als da ich mir bis dahin nicht noch nicht bewusst gemacht hatte, wie viele Teile der Bauchmuskulatur bei einer simplen Tätigkeit wie dem Einlegen der Gangschaltung Anspannen können!
An diesem Tag wurde es neumedizinisch interessant: Im Büro verspannte im Laufe des Tages die Rückenmuskulatur auf der rechten Körperseite auf Höhe des unteren Brustwirbelbereich (Hier nahm ich mir am zweiten Tag einen Polster mit, um meinem Rücken beim Sitzen eine angenehme Polsterung zu ermöglichen!) Am zweiten Tag war an dieser Stelle keine Verspannung mehr zu spüren, aber dafür spannte und schmerzte es etwas höher an einer gegenüberliegenden Stelle im Brustwirbelbereich. Am dritten Tag war eine weitere und neue Verspannung spürbar; diesmal wieder im rechten Brustwirbelbereich, aber an einer höheren Stelle als am ersten Tag. Auch von dieser Verspannung war am folgenden Tag nichts mehr zu spüren. Die zwei folgenden Tage verbrachte ich im Krankenstand zu Hause: Hierbei gab es keinen Verspannungsschmerz im Rücken.
Ich vermutete zunächst diese Rückenverspannung wegen dem Sitzen auf dem Bürosessel als Folge des Unfalls; wonach hier wohl die Rückenmuskulatur wegen „Schonhaltung“ verspannte; so in etwa waren meine Überlegungen für die Ursache! Erst mit der dritten Verspannung kam bei mir der Verdacht auf, dass diese Verspannung mit Schmerz nicht eine Folge des Unfalls wegen der Sitz- oder Liegeposition sondern ein biologisches Sonderprogramm war, von mir kurz aktiviert und wieder gelöst mit folgendem Schwellungsprozess und Verspannung.
Wenn ich an diesen Tagen an der selben Stelle im Rücken Verspannungen gehabt hätte, hätte ich mir nichts anderes dabei gedacht. Aber durch den Umstand, dass an einem Tag die eine Stelle und am zweiten Tag eine andere Stelle verspannte, am dritten Tag wieder eine neue Stelle, war nach vielen Jahren Beobachtung und Reflexion mit den 5BN doch etwas auffällig.
Das Gewebe des Neumesoderms im Brustwirbelbereich steht dafür, nicht den Platz zu haben, sich erst Platz verschaffen zu müssen, um seine Aufgabe machen zu können, seine eigene Lebensaufgabe; wo man durch eine Person behindert wird, welche einem auf den „Rücken gesprungen ist und eben behindert“.
Bei der Reflexion und Suche der Ausgangssituation sowie der konfliktaktiven Phase wurde ich schnell fündig: Nachdem ich beschlossen hatte, keinen Arzt und kein Krankenhaus aufzusuchen, war ich die ersten zwei Tage im Krankenstand die meiste Zeit in Gedanken mit Überlegungen beschäftigt, in welcher Form ich sowohl einem Teil meiner Familienangehörigen als auch meinen Kollegen antworten könnte, auf die unvermeidliche Frage, ob ich mich beim Arzt bzw. im Krankenhaus untersuchen lassen würde ... Hierzu war ich eher auf eine härtere Auseinandersetzung eingestellt. Denn diese Personen sind alle im alten schulmedizinischen Denken verhaftet; wenn man krank ist oder Unfall hatte, „hat man einen Arzt zu konsultieren“! Ein Denken in eine andere Richtung, etwa sich selbst und alleine auskurieren zu können war für sie eher undenkbar.
Die konfliktaktive Phase war im Prinzip kurz: Es hatte sich wohl eher um eine Schiene
( = einem Umstand, welcher an frühere Situationen erinnerte) bzw. Konfliktrezidiv gehandelt. Von daher war die Angelegenheit weniger auf eine konkrete Lebensaufgabe ausgerichtet, sondern mehr in Erinnerung an vergangene Situationen mit entsprechenden Diskussionen, wo ich in meinen Entscheidungen „meine eigenen Wege zu gehen“ eben durch andere behindert worden war. Und heute bin ich auch in einem Alter, wo ich mir von anderen nichts mehr vorschreiben zu lassen brauche. Von daher begann die konfliktgelöste Phase beim ersten Brustwirbelbereich, nachdem ich mit den Arbeitskollegen nach deren Fragen erklärt hatte und sie akzeptieren mussten, dass ich keinen Arzt und kein Krankenhaus aufgesucht hatte und auch nicht aufsuchen würde. Am selben Tag folgte am Abend ein Telefonat mit meiner Mutter, worauf am nächsten Tag der zweite Brustwirbelbereich auf der gegenüberliegenden Seite verspannte. An diesem Abend gab es ein zweites Telefonat mit weiterem Familienmitglied, wonach am nächsten Tag die dritte Stelle verspannte.
Diese stark spürbaren Verspannungssituationen traten jeweils an verschiedenen Stellen nur an jeweils einem Tag auf. Danach war zwar eine von diesen drei Stellen bei bestimmten Positionen noch leicht verspannt; diesen Wirbelbereich ließ ich mir in den folgenden Tagen durch physikalische Behandlung durch einen lieben Bekannten „richten“ und einen der Wirbel einrenken. Danach gab es in den folgenden Wochen keine Rückenverspannungen mehr.
Die Folgen vom Unfall aber selbst auf der Körpervorderseite - schmerzende Stellen im rechten Oberbauch - waren gesamt etwa vier Wochen zu spüren; nach der ersten Woche aber nicht mehr ausgeprägt sondern nur in geringem Umfang und erträglichem Mass schmerzhaft.
Ein paar Situationen mit Aktivierung des Sonderprogramms der Nierensammelrohre in Bezug auf Alleingelassenseins-/Existenz-/Flüchtlingskonflikt und der damit im Zusammenhang stehenden Wassereinlagerung waren zu spüren: Die Konfliktsituationen hierzu sind für diesen Bericht egal; aber ich konnte bemerken, dass hierbei die Aufschwellung, in der Form wie ein flachgepressster Knödel, im rechten Bereich des Oberbauchs etwas größer wurde und es spannte in dieser auch die Stelle mit dem blauen Fleck am Oberschenkel! Die Rückenlage im Bett mit guter Auspolsterung behielt ich die gesamten vier Wochen bei; erst gegen Ende der vierten Woche konnte ich wieder auf dem Bauch und seitwärts liegen, ohne schmerzendes bzw. störendes Druckgefühl im Oberbauch. Im Rücken selbst war auch nach ausgeprägten langen Bürotagen nichts zu spüren.
Ich habe die gesamte Zeit aber nicht „Nichts“ getan: Beim Liegen war Entspannung angesagt mit sanfter Musik, auch nachts. Weiters habe ich mich dreimal mit sanfter Massage „verwöhnen“, d.h. behandeln lassen Und ich hatte die gesamte Zeit die beruhigende Gewissheit, dass der Zustand und damit die Verletzung besser werden. Diese Gewissheit war zu dieser Zeit mit den Unfallfolgen meiner Einschätzung nach nur möglich, da ich dank der fünf biologischen Naturgesetzen in den letzten Jahren bereits genügend eigene Beobachtungen und persönliche Erfahrungen mit positivem Verlauf machen konnte. Befunde habe ich keine vorzuweisen; aber Zeugen, welche die Zeit nach dem Unfall miterlebt haben.

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!