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Epileptischer Anfall / 5BN 18.12.2017

Diagnose

Diagnose:

Epileptischer Krampfanfall

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

Der kleine Junge ist gelegentlich als Baby nachts aufgewacht und hat voller Panik geweint, sodass die Eltern ihn kaum beruhigen konnten. Sie haben versucht ihm irgendwie zu helfen und einen Artikel über das "Halten" gefunden, den sie einleuchtend fanden: Dabei wird das weinende Kind fest im Arm gehalten, um dieses zu trösten und ihm "Halt", Sicherheit und Trost zu geben. Dabei soll die geborgene Situation in der Gebärmutter nachempfunden werden. Dies haben sie etwa zehn mal insgesamt machen müssen, um ihn zu beruhigen. Es hat auch recht gut funktioniert, allerdings hat er zu Anfang immer massivst gestrampelt und wollte sich aus der Umklammerung befreien.

Erstes Auftreten des Symptoms:

Verlauf:

Erste Diagnosestellung:

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Auffällig war für die Eltern nun in den folgenden Wochen und dem folgenden Jahr, dass er es gehasst hat, fest im Arm gehalten zu werden - kuscheln war so gut wie nie möglich. Aufgrund dieses Verhaltens hat der Vater, der sich seit Jahren intensiv mit den 5BN beschäftigt, nun langsam vermutet, dass dies das Verhalten der konfliktaktiven Phase eines sogenannten "Motorischen Konfliktes" ist. Das bedeutet, dass der Junge durch das "Halten" das konfliktive Gefühl hatte, sich nicht befreien zu können, da ihm ja in diesen Fällen die Bewegung untersagt wurde. Wahrscheinlich war er schon zu alt für diese Technik, da er schon mit einem halben Jahr einen starken Bewegungs-Drang hatte, sodass er diese Situation als "Motorischen Konflikt" empfunden hat, also "eine Bewegung nicht ausführen zu dürfen". Unsere Strategie war nun, ihm klar zu machen, dass ihn keiner mehr gegen seinen Willen festhalten wird – und die Eltern haben darauf geachtet, dass es tatsächlich nie wieder passiert. Da sich seine Sprache erst im zweiten Lebensjahr entwickelt hat, hat es einige Monate gedauert hat, bis diese Veränderung vom Kind verstanden wurde und bis die Eltern eine Veränderung im Verhalten des Kindes bemerkt haben: Langsam wurde er wieder "zutraulicher", hat sich zuerst an die Mama geschmust, wenn er getröstet werden wollte, dann auch immer mehr an den Papa. Zu dem Zeitpunkt, im November 2016, haben wir mehreren Familienangehörigen und Bekannten von der Prognose erzählt, dass dieses SBS bei dem Jungen aktiv ist und deshalb damit zu rechnen ist, dass der Junge die nächsten Wochen einen Epileptischen Krampfanfall bekommen wird. Und dass daher niemand in Panik geraten braucht, wenn es in deren Anwesenheit passiert. Der Grund für diese Vorhersage ist, dass ein Epileptischer Krampfanfall in der Epileptoiden Krise des Motorischen Konfliktes, also spätestens 3 Wochen nach Lösung, auftritt. In den meisten Fällen tritt diese in der Nacht auf, wenn man in der tiefsten Entspannung ist. Tatsächlich hat sich der Konflikt dann aufgrund der neu wahrgenommenen Sicherheit des Jungen im Dezember 2016 gelöst, sodass am 4.1.2017 morgens um 5.45 Uhr die Epi-Krise des SBS kam, d.h. in diesem Fall der vorhergesagte Epileptische Krampfanfall. Er war nicht so stark oder am ganzen Körper, sondern die Arme gingen nach oben und dann nach hinten, also in die Richtung, in der man sich befreit, wenn man umklammert wird. Er ist sofort wach geworden und in seinen Augen stand große Angst. Tatsächlich hat er den Krampf nach einigen Sekunden irgendwie "unterbrochen". Immer wieder wenn er eingeschlafen ist, kam es dann wieder für den Bruchteil einer Sekunde, sodass er sofort wach war und es wieder "unterbrochen" hat. So ging das dann im Prinzip für einige Stunden. Die Eltern konnten zum Glück aufgrund des Verständnisses des Prozesse entspannt bleiben, haben es dem Jungen erklärt und ihn beruhigt. Die nächste Nacht war das Krampfen auch noch etwas vorhanden, danach nie wieder. Seitdem ist das Schmusebedürfnis immer stärker geworden, was alle Familienangehörigen sehr genießen. Auch der Opa hat, als er ihn dann nach einigen Wochen das erst Mal gesehen hat, gesagt wie stark er sich diesbezüglich verändert hat! Als Folge hat der Junge aber für viele Wochen Angst gehabt, abends im dunkeln einzuschlafen, weil er einen nächsten Krampf befürchtet hat.

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!