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Chemosis / 5BN, 26.01.2015

Diagnose

Diagnose:

Chemosis

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

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Erstes Auftreten des Symptoms:

ab 2.Jänner 2015, morgens

Verlauf:

Bläschenbildung mit klarer Flüssigkeit im weißen Bereich des linken Auges, seitlich der Pupille hin zur Nasenwurzel. Keine Schmerzen, kein Druckgefühl; im Prinzip nicht zu spüren: Es wurde eher zufällig beim Blick in den Spiegel entdeckt. In den ersten Tagen nur bei Bewegung des Auges und Berührung des Randbereiches ein leichtes “Fremdkörpergefühl”. Bläschen bestand etwa drei Wochen; erst danach war nichts mehr zu sehen.

Erste Diagnosestellung:

Bläschenbildung als Ödem der Bindehaut

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

keine

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Fallanalyse nach den 5BN: Demnach konfliktgelöste Phase eines optischen Trennungskonfliktes.

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Nach dem Modell der fünf biologischen Naturgesetze zeigte mir die Bläschenbildung der Bindehaut im Schema der Zweiphasigkeit mit konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase einen gelösten optischen Trennungskonflikt auf: Jemand war aus dem Auge verloren worden; war entweder wieder gefunden oder aber die Konfliktgeschichte hatte absolut keine Bedeutung mehr für mich. 

Die Selbstreflexion erbringt eine Situation am Abend des Tages zuvor: Am 1. Jänner ist der Sterbetag meines Vaters. Seit Jahren wird an diesem Tag dann kurz an ihn gedacht. An diesem Tag aber wurde für mich völlig unerwartet meine lange zuvor verstorbene kleine Schwester angesprochen. Dies war insofern unerwartet, als dass über sie die ganzen Jahre fast nie gesprochen wurde; weder an ihrem Sterbetag und im nachhinein betrachtet interessanterweise auch nicht an jenem meines Vaters. Sie war nicht vergessen, aber in den Gedanken ist sie nicht ständig präsent. Zu dieser Zeit nun hatte ich schon länger nicht mehr an sie gedacht gehabt; der kurze Moment mit der Fragestellung, ob und dass ich sie doch nicht vergessen habe.
Ich weiß, dass ich zu diesem Zeitpunkt des Gespräches den Fokus meines Blickes nach rechts unten auf die dort stehende Weihnachtskrippe gerichtet hatte mit dem Kind in der Krippe. Meine kleine Schwester war als zweijährige im Rahmen einer OP gestorben als ich sechs Jahre alt war. Da sie nicht gehen konnte, war sie ständig im Gitterbett und auf Versorgung und Pflege angewiesen.
Für mich war hierzu später auch insofern interessant zu entdecken, als dass diese Bläschenbildung sich dann ungefähr in jener Höhe im Auge befand, wo zum Zeitpunkt der Aussage sich die Lage meiner Pupille befunden hatte.
Es war zwar der Moment der Aussage völlig überraschend gekommen, aber im Prinzip ist die Geschichte schon lange nicht mehr konfliktiv und eigentlich gelöst. Mit diesem Wissen und dem Verständnis des Zusammenhanges konnte ich mir zumindest für eine kleine Weile Zeit gewähren für die eigene Beobachtung, wie sich diese Bläschenbildung weiterentwickeln und ob die Anwendung einer konkreten Maßnahme notwendig werden würde. Es war nicht zu spüren, kein Schmerz, kein Druckgefühl; nur bei Verschiebung des Auges an den ersten zwei Tagen an den Rand war ein leichtes Fremdkörpergefühl wahrzunehmen. Ich vermied jede Art von Reibung und Wischen des Auges. Das Bläschen hatte in der ersten Woche eine größere Auswölbing; danach wurde es etwas flacher aber noch immer deutlich auszumachen. Letztendlich bestand es etwa drei Wochen.   


Übrigens: Um sich unnötige Diskussionen zu ersparen, vermeidet man in dieser Zeit besser tiefe Augenkontakte mit Personen, welche einer kleinen Körperveränderung hilflos gegenüberstehen und etwas nervös werden.
Und spätestens nach solchen Erlebnissen sollte die Anschaffung eines guten Fotoapparates für die nächsten Beweisaufnahmen ernsthaft in Erwägung gezogen werden.

Dokumente / Befunde:

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!