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chronisches Nierenversagen / 5BN, 27.12.2014

Diagnose

Diagnose:

progredientes Nierenversagen

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN. (Hierbei geht es in erster Linie um Symptomentstehung.)

Vorgeschichte:

Erstes Auftreten des Symptoms:

Verlauf:

Erste Diagnosestellung:

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Auch dieser Fall war im Rahmen meiner Erfahrungen mit den 5BN für mich bahnbrechend, weswegen ich zumindest die Symptomentstehung hier schildern möchte:

Dieser Patient war etwa 19 Jahre alt und anhand seiner Befunde konnte ich erkennen, dass das SBS des Nierenparenchyms betroffen war. Dies war für mich in der Vorbereitung auf den Termin etwas ungewöhnlich, weil das Konfliktthema bei diesem SBS so konkret ist, dass man sich kaum traut, eine entsprechende Frage zu stellen ("Haben Sie eine traumatische Situation erlebt, in der 'zuviel Wasser' eine entscheidende Rolle gespielt hat?"). 

Dieses SBS läuft folgendermaßen ab:

Konfliktaktivierung: Situation von "zuviel Wasser". Das Individuum fürchtet also, zu ertrinken oder erlebt eine andere Gefahrensituation, in der "zuviel Wasser" da ist. 

Konfliktaktive CA-Phase: Die Glomerulikörperchen nekrotisieren. Diese sind die Filtrationsstellen, die Wasser und Harnstoffe aus dem But filtern. Dadurch werden diese Stoffe weniger ausgeschieden. Kompensatorisch erhöht der Organismus den Blutdruck. 

Konfliktgelöste PCL-Phase: Es bildet sich eine Zyste, in der über einen Zeitraum von 9 Monaten neuen Funktionsgewebe wächst. Nach 9 Monaten funktioniert dieses Gewebe synchron mit der Niere. Dadurch kann dann bei einer erneuten Situation von "zuviel Wasser" mehr Wasser ausgeschieden werden. 

Ich erklärte dem Patienten diesen Ablauf und fragte ihn, ob er eine Situation von "zuviel Wasser" erinnern könnte, was er verneinte. Ich versuchte dann unterschiedliche Schemata, um zum Konfliktereignis vorzudringen und bat ihn schließlich, die schlimmsten Ereignisse in den Monaten bevor die Symptome auftraten, aufzuzählen und auf einer Skala von 1-10 nach ihrer emotionalen Intensität einzuordnen. 
Völlig perplex war ich, als er schließlich bei "Meine Katze ist gestorben" angekommen war und in Tränen ausbrach, als er überlegte, wie emotional intensiv dies für ihn war. 

Ich bat ihn, mir die Situation mit der Katze zu schildern:

Er war für ein paar Tage weg gewesen und hatte vergessen, seine Eltern zu bitten, nach der Katze zu sehen. Als er wiederkam, fand er sie keuchend in seinem Zimmer vor und brachte sie umgehend zum Tierarzt. Dieser stellte fest, dass die Katze ein Lungenödem hatte - also zuviel Wasser in der Lunge. Er versuchte, vor den Augen des Patienten, das Wasser abzupumpen. Es war furchtbar für ihn, zu sehen, wie die Katze litt, würgte und immer wieder Wasser aus dem Schlauch kam. Schließlich musste die Katze vor seinen Augen eingeschläfert werden.

Ich war selbst vollkommen perplex, wie exakt auch in diesem geradezu unglaubwürdigen Fall die 5BN zutrafen. Der Patient schilderte tatsächlich, dass der Tod seiner Katze mit das schlimmste war, was er je erlebt hatte und empfand den Zusammenhang, dass sein Gehirn einen uralten Mechanismus zur Beseitigung von Wasser startet, mehr als verständlich.

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!

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