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Ei-Allergie / 5BN, 12.02.2015

Diagnose

Diagnose:

Eierallergie

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

Erstes Auftreten des Symptoms:

Ungefähr mit achtzehn Jahren wurde ich immer mal wieder von Bauchkrämpfen und einen Gefühl von beschwerter Atmung geplagt.

Verlauf:

Erst kamen die Symptome ab und zu als kleines Zipperlein und nach einiger Zeit (vielleicht Wochen oder Monate) wurden die Schmerzen so stark, daß ich bei solch einer Krampfattacke nur noch im Bett liegen bleiben konnte. Mit Wärmflasche zur Linderung ging das ganze meist ein paar Stunden. Irgendwann wurde mir bewusst, daß es immer nach dem Verzehr von Eiern geschah. Aber das Ganze trat nur auf bei rohen Eiern (auch roh eingerührt in Cremes)oder bei dem man die Eier sehen kann, nicht aber bei Nahrungsmitteln, in denen Eier enthalten sind und lange gekocht, gebacken oder gebraten wurden. Auch wenn ich mal ein Jahr lange auf direkten Eierverzehr verzichtet hatte, konnte ich über paar Monate wieder Eier essen, was ich dann immer wieder übertrieb und wieder zur Abstinenz gezwungen wurde.

Erste Diagnosestellung:

Ich habe die Diagnose durch Beobachtung selbst gestellt.

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

Ich war deswegen beim Allgemeinarzt, aber viel ist ihm dazu nicht eingefallen, außer dem Rat auf Eier zu verzichten.

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Fallanalyse nach 5bN

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Es hat sich bei den Krämpfen um die Epikrise der motorischen Qualität der unteren Dünndarmmuskulatur gehandelt. Diese kann ja bis zu ein paar Stunden gehen. Ausgelöst wird das SBS durch das Gefühl etwas Giftiges loswerden zu müssen. Die Muskeln des Dünndarmes machen hier eine Überfunktion, um den giftigen Brocken schneller durch den Verdauungschlauch zu schieben. In meinem Fall waren das die Eier. Theorethisch käme die Ca-Phase auch in Betracht. Da sich die Krämpfe aber durch Wärme innerhalb von Stunden haben lindern lassen, gehe ich eher von der Epi-Krise aus, die bei entodermalen Geweben ein paar Stunden gehen kann. Warum ich das Zwerchellsbs gestarte habe weiß ich nicht. Generell ordnet man Anspannung der konfliktaktiven Phase zu, es könnte sich aber auch um eine Pcl bedingte Unterfunktion handeln, die dürfte aber eigentlich nicht steuerbar sein. Ich wußte es muß sich hier um eine Schiene handeln, die ich mit einer traumatischen Situation gekoppelt haben muß. An eine solche Situation konnte ich mich nicht erinnern. Ich habe immer mal wieder überlegt und dann ist mir eingefallen, daß mein damaliger Liebhaber mir von einem großen Streit mit seinem Vater erzählt hatte. Sein Vater hatte ihn mit Eiern beworfen, danach hat er ihn nie wieder gesehen und konnte keine Eier oder eierhaltigen Lebensmittel mehr verzehren. Das hat mich sehr beindruckt. Besonders der Gedanke, er könne nichteinmal mehr Eiernudeln essen, ist mir noch nachhaltig in Erinnerung geblieben! Ich selbst hatte unter dramatischen Umständen mein Mutterhaus verlassen und war deshalb bei Freunden untergekommen. Es hat sich also um eine Stellvertreteraktivierung gehandelt. Ich habe mich übermäßig mit der alptraumhaften Situation des Mannes identifiziert und selbst das entsprechende Notfallprogramm gestartet. Natürlich ist diese Gesamtsituation schon lange vorbei, mit dem Mann habe ich nichts mehr zu tun, ich habe eine Wohnung gefunden und mich mit meiner Mutter vertragen. Somit wurde diese Schiene sozusagen nutzlos. Mir ist zudem aufgefallen, daß die Krämpfe immer von einem komischen Gefühl im Zwerchfell, eine Art Anspannung, die mir die Atmung erscherte, eingeleitet wurden. So habe ich mich beim ersten Anzeichen versucht zu entspannen, das war ein kurzes darauf konzentrieren und ich habe seither keine Krämpfe mehr bekommen, nachdem ich Eier gegessen habe.

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!