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Haarausfall / 5BN, 18.07.2018

Diagnose

Diagnose:

Haarausfall

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

Erstes Auftreten des Symptoms:

Sommer 2016 - Beim Duschen fiel der Haarausfall zum ersten Mal auf

Verlauf:

Der Haarausfall nahm zu und lief relativ konstant weiter bis ungefähr zu einem Jahr. Nach erfolgreicher intervention ging es noch gut 2-3 Monate weiter, bis der Haarausfall komplett stoppte. Die intensiven Phasen wurden vom starken Kopfjucken begleitet, was dazu führte, dass ich nachts teilweise zwei mal den Kopf waschen ging. Es gab später Rezidive von ein paar Tagen oder einer Woche, aber nicht mehr. Dünne oder gar kahle Stellen sind nicht zu sehen, was zum einen sicher daran liegt, dass ich von Natur sehr dichtes Kopfhaar habe, zum Anderen kann sich "stressbedingter Haarausfall" auch wieder regenerieren. Inwiefern es nun bleibende Unterschiede gibt, kann ich nicht sagen.

Erste Diagnosestellung:

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Nach Erkennung der Zusammenfänge war klar: Ein klärendes Gespräch mit meinem Professor ist notwendig! Eine Entschuldigung und Eingestehen des Fehlers war fällig. Nach diesem Gespräch erfolgte eine stabile CL, sodass nach 2-3 Montane alles vorbei war.

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Folgender Umstand: An der Uni hatte ich mich auf einen Hiwi-Job beworben und diesen auch bekommen. Anfangs hatte ich mich gut eingebracht und den Job gerne erledigt, bis ich allerdings in eine Phase der Depression rutschte und die Motivation zu allem verlor. Das führte dazu, dass ich im Job unzuverlässig wurde und sogar zu selbst vereinbarten Terminen nicht erschienen bin. Ich traute mich immer seltener zur Uni, da ich den Mitarbeitern nicht unter die Augen treten wollte - hier fing der Haarausfall bereits an. Unmut machte sich breit, bis ich einen Anruf erhielt und der Professor auf Nachfrage mir sogar netterweise einen neuen Versuch anbot - was ich aber ausgeschlagen und den Job direkt beendet hatte. Die Folge war nun, dass ich mich nicht mehr in die Uni traute, da ich dort niemanden mehr über den Weg laufen wollte. Das genaue SBS zum Haarausfall (in meinem Fall des Haupthaars) ist in der 5BN umstritten, aufgrund meiner eigenen Erfahrung vermute ich allerdings folgenden konfliktiven Umstand: "Jemand nicht mehr vor die Augen treten wollen, da man seiner Pflicht nicht nachgekommen ist". Welchen Sinn hier ein Haarausfall ergibt, kann nur spekuliert werden, es geht vielleicht um die optische Entrangung. Mir war dieser Zusammenhang von Anfang an klar, nahm den Haarausfall allerdings in Kauf, um mich bloß nicht dem emotional schwierigen Thema zu stellen. Bis es einen Punkt gab, an dem mir der Haarausfall mehr Angst machte, als ein Gespräch mit dem Professor. Da entschied ich nun, in einer E-Mail um eine Sprechstunde zu bitten, um mich für meine unzuverlässige Arbeit zu entschuldigen. Der Professor hielte eine Entschuldigung zwar nicht für notwendig, wenn ich wollte, dürfte ich allerdings gerne vorbeikommen. In diesem Gespräch sagte ich direkt, wofür ich mich entschuldigen möchte und erklärte es mit einer schwierigen Lebenslage, in der ich einfach nicht mehr in der Lage dazu war. Zu meiner Überraschung reagierte er voller Verständnis und sagte, dass wir alle mal schwierige Lebensphasen haben, in denen man seinen Pflichten nicht nachkommen kann. Dazu lobte er noch meine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, da ich nur wenige Stunden zur Abrechnung angegeben hatte. Das ganze Gespräch ging keine 5 Minuten - aber ich fühlte mich erlöst! Ab dem Moment konnte ich ohne schlechtem Gewissen und ohne Hemmnisse wieder zur Uni gehen und Vorlesungen/Seminare beim entsprechenden Professor besuchen, die ich vorher gemieden hatte. Erwartungsgemäß ging der Haarausfall noch einige Zeit weiter (durch die gesamte PCL-Phase), beruhigte sich aber dann. Rezidive hatte ich später auf Arbeit mit ähnlichem Thema: Durch Motivationsmangel bin ich den Pflichten, die ich mit einem Kunden ausgemacht hatte (IT-Nebenjob), nicht nachgekommen, woraufhin ich mein E-Mail-Postfach vor Angst deaktiviert hatte. Direkt fing der Haarausfall an und mir war sofort klar: ich muss mich dem Stellen! Dies passierte noch einige Male, seitdem habe ich das Thema allerdings in den Griff bekommen.

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!