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Herpes simplex / 5BN, 16.01.2015

Diagnose

Diagnose:

Herpes simplex labialis auf der Unterlippe, linke Seite

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

Erstes Auftreten des Symptoms:

an einem Montag morgen, Anfang November 2010

Verlauf:

Bläschenbildung an der Unterlippe blieb über mehrere Tage bestehen

Erste Diagnosestellung:

Herpes simplex labialis

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

keine

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Fallanalyse nach dem Modell der fünf biologischen Naturgesetzen

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Nach einem Aufenthalt bei Bekannten an einem Wochenende entdeckte ich am Montag morgen eine kleine “Herpes simplex labialis (Lippenherpes) ” auf der Unterlippe links. Dies bot sich an für eine Fallanalyse nach den fünf biologischen Naturgesetze. Dieses Modell war mir zu diesem Zeitpunkt schon einige Jahre bekannt. Nach diesem Modell stellt sich das Symptom im Schema der Zweiphasigkeit als Symptom der Oberhaut in konfliktgelöster Phase dar von einem gelösten Trennungskonflikt, Kontaktabriss an dieser Stelle; einen Kontakt, eine Berührung unbedingt spüren wollen. Oder aber das Gegenteil davon: Einem Getrennt-werden-wollen von jemanden bzw. einen anderen Kontakt spüren wollen, als jenen, welchen man gerade verspürt.

Die Oberhaut, die Epidermis, ist zum Kontakthalten, dem Spüren und Berühren mit gefühlsmäßig verbundenen Personen dar. Gerade an den Lippen sind es häufig u.a. (aber nicht immer!), auch Situationen mit Berührungen von Gläsern und anderen Trinkgefässen, welche keinen sauberen Eindruck vermitteln und wo in einer Situation ein unbestimmtes Gefühl der Abwehrhaltung gegen diese Art von Gefäßen bestanden hatte. Nach dem Beginn der Lippenherpes am Morgen musste eine konfliktiv-empfundene Situation am Tag zuvor bestanden haben.
Ich reflektierte die Geschehnisse vom Wochenende: Die Erinnerung erbrachte eine Situation am Tag zuvor in dem Haus mit dem Abwaschen von Kaffeetassen und anderem Geschirr, welche mich irritierte. Wie es heute leider in vielen Küchen üblich ist, gibt es nur ein einziges Abwaschbecken und nicht mehr zwei. Nun werden die Tassen in diesem Haus dann nicht etwa nach dem Abwasch mit Wasser und Geschirrspülmittel eigens mit sauberem Wasser abgespült sondern nur mit dem Geschirrtuch abgetrocknet. Beim Zusehen des Abwaschvorgangs erschauerte ich beim Gedanken, dass hier wohl kaum das gesamte Geschirrspülmittel-Abwaschwasser abgewischt werde, und ich dann aus diesen Tassen trinken würde ...
Normalerweise war mir dies aufgrund meiner regelmäßigen Besuche eigentlich doch bekannt gewesen. Ich hatte dieses Wissen aber verdrängen können, da ich beim Abwaschen selbst nie dabei war. An diesem Wochenende aber nicht. Ich konnte direkt helfen, wollte dabei schon kurz den Wasserhahn zum Abspülen aufdrehen, als die neben mir stehende Person die Tasse ergriff und sofort wie üblich nur mit dem Geschirrtuch abtrocknete. Da stand also dann eine der Tassen links von mir, abgetrocknet aber nicht abgespült; und es folgten dann gleich die weiteren nur-abgewischten aber nicht-abgespülten Tassen - und ich hatte aus solchen Tassen dieses Wochenende getrunken und würde auch das nächste Mal wieder von diesen Geschirrspülmittel-Tassen trinken! Das Empfinden, die Gedanken zu diesem Zeitpunkt sind in bestimmter Form als intensiv zu beschreiben.
Aber ich konnte mich dann gleich wieder beruhigen, dass ich aus diesen Tassen ja schon früher getrunken hatte und es war nichts passiert, kein Magenschmerz oder andere Vergiftungserscheinungen ...

Am Montag bemerkte ich dann irgendwann eine kleine Erhebung der Haut auf meiner Unterlippe auf der linken Seite. Den kurzen konfliktiven Moment des Abscheus vom Tag davor konnte ich nachempfinden, von daher verstand ich, warum dies jetzt entstanden war; auch warum die linke Seite betroffen war: Hier, an der linken Seite, hatte der kurze Moment des Empfindens der Abscheu wegen der links von mir abgestellten Tassen sehr viel intensiver bestanden. Nach dem Modell der biol. Naturgesetze bestehen Symptom einer konfliktgelösten Phase über einen zeitlich begrenzten Zeitraum, wo die Dauer im Prinzip vorausberechen ist; vorausgesetzt es kommt in dieser Zeit zu keinen neuen konfliktiv-empfundenen Wiederholungen dieser Situationen; den Konfliktrezidiven.

Die Tage vergingen mit der bestehenden "Herpes" und ich war gesamt betrachtet sehr ruhig. Die Lippenherpes stellt ja eine zeitlich begrenzte konfliktgelöste Phase dar; würde also schnell vorübergehen. Ab Freitag dieser Woche begann ich mich dann aber doch zu fragen, warum ein lieber Bekannter nach kurzer konfliktiv-empfundener Situation nur eine Drei-Tages-Herpes gehabt hatte und bei mir dies nach fünf Tagen noch immer in schönster Form anwesend war und keine Anstalten zeigte, sich zurückzubilden. Der konfliktive Moment am Sonntag abend war doch nur von sehr kurzer Dauer gewesen. Am Samstag kam mir die Idee, dass die Geschichte für mich möglicherweise doch noch nicht ganz abgeschlossen war und ich ein Konfliktrezidiv bzw. auf einer “Schiene” sein könnte. (“Schiene” sind im Modell der biol. Naturgesetze Begleitumstände in einer konfliktiv empfundenen Situation, welche sich dann der Organismus als eine Art “Warnsignal” merkt; etwa eine bestimmte Farbe, ein Geruch, ein gesprochenes Wort. Auf Grund eines Wiederauftretens eines solchen Begleitumstandes in anderen Lebenssituationen kann ein Konfliktrezidiv in Bezug zur alten Situation wieder “aufleben” und Symptome hervorbringen von jenem biologischen Sonderprogramm des damals betroffenen Organbereichs.)
Bei weiterem Überlegen ergab sich, dass mir bewusst war, dass ich in ein paar Wochen wieder in jenes Haus hinfahren würde - und somit also wieder mit diesen eigenartig gewaschenen Tassen in Berührung kommen würde: evtl. bestand ein Zusammenhang mit diesem Wissen zu den geplanten weiteren Treffen.
Also begann ich damit, was in meiner Vergangenheit schon ein paar Mal funktioniert hatte, und fing an, an meiner emotionalen und gefühlsmäßigen Einstellung zur Sicht der Dinge zu arbeiten. Ich stellte mich der Frage, warum mich die Tassen ekelten und was für mich so dramatisch an diesem bisschen Geschirrspülmittel darauf war, nachdem ich sowieso schon in der Vergangenheit auch aus solchen getrunken hatte ...
Am Sonntag nachmittag konnte ich dann endlich eine langsam beginnende Reduzierung der Bläschenbildung bemerken. Letztendlich dauerte es dann aber bis Mittwoch, also ein einhalb Wochen danach, bis die Geschichte endgültig vorbei war. Ich weiß nicht sicher, ob dies dann das Resultat meiner Gedankenarbeit vom Samstag war, oder ob es auch so vorübergegangen wäre. Bei meinem nächsten Besuch konnte ich dann feststellen, dass mir diese Tassen bei der noch immer gleichen Art des Abwaschens nichts ausmachten: ich bekam nach dem Besuch keine Herpes mehr.
Übrigens: Meinen Schatz hatte dies nicht gestört; ich wurde trotzdem in dieser Zeit geküsst und er bekam keine Herpes!

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!