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Herzmuskelentzündung / 5BN, 28.12.2014

Diagnose

Diagnose:

Bluthochdruck, Herzryhtmusstörungen, Zwerchfellkrämpfe, leichte Atemnot, Myokarditis

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

Ich bin 53 Jahre alt (Linkshänderin) war in meinem bisherigen Leben sehr selten krank, aber innerhalb meiner Wechseljahre, die bis dahin relativ harmlos mit kleinen Hitzewallungen verliefen, traten Anfang letztes Jahr (2014) aus dem Nichts heftige Herz-Beschwerden auf. Bluthochdruck, schwere Herzryhtmusstörungen, Extrasystolen, Aussetzer, Schweissausbrüche, Zwerchfellkrämpfe. In Folge davon Herzangst, Unruhe und Nervosität. Die Beschwerden waren teilweise sehr stark, so dass mich immer wieder auch leichte Panik erfasste. Ich sass beispielsweise ruhig am Küchentisch und plötzlich begann mein Herz laut und unregelmässig zu schlagen, gleichzeitig krampfte sich etwas im Brustraum zusammen und das Atmen fiel schwerer. Der Blutdruck bis dahin immer nur im Normalbereich, lag meist nun bei 160/100. Da dies alles über Wochen nicht aufhörte, begann ich mir Sorgen zu machen.

Erstes Auftreten des Symptoms:

Januar 2014

Verlauf:

trat täglich mehrere Minuten lang auf, zu unterschiedlichen Tages- und Formzeiten, sehr unangenehm beim Autofahren

Erste Diagnosestellung:

Ich habe mir die Diagnose selbst gestellt und den Bluthochdruck mit einem Gerät gemessen. Die gängige Literatur bescheinigte mir typische Wechseljahrbeschwerden, womit ich mich jedoch nicht zufrieden geben wollte, auch da ich mich seit Jahren mit der neuen Medizin (den 5 biologischen Naturgesetzen) beschäftige. Ich war mir sicher dass der Symptomatik ein Sonderprogramm zugrunde lage. Eines, dem ich bisher in meinem Leben noch nicht begegnet war.

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

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Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Aufklärung durch 5bN, Arbeits- und Kunsttherapie im weitesten Sinne--

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Ein Coach der neuen Medizin fragte mich im Frühjahr 14, als ich ihm meine Symptome schilderte, WEN willst du RETTEN?

Laut Analyse nach den 5 biologischen Naturgesetzen, lag bei mir ein gelöster Überforderungskonflikt des rechten Myocards (Herzmuskels) vor, der diese Symptome auslöste. Und mit grosser Wahrscheinlichkeit rezidivierend (in Folge wiederholt startendes SBS), da ich auch immer wieder keine Symptome hatte (in CA Phase des Konfliktes). Ich redete länger mit dem Coach und war danach auch fast sicher, als Ursache für meine Themen das neumesodermale rechte Myocard Programm als Auslöser für meine Beschwerden identifiziert zu haben.

Ich bin Linkshänderin, das rechte Myocard (= Herzmuskel) ist mein sogenanntes Partner Myocard. Der eigentliche Konflikt des Herzmuskels ist der Überforderungskonflikt mit einem Partner (jede Person, die nicht Mutter/Kind ist). Man ist nicht leistungsfähig genug für jemanden, kann jemanden nicht genug unterstützen. Das linke Myocard pumpt das frische rote Blut in den Körperkreislauf und versorgt die Organe, das rechte Myocard pumpt das (blaue, sauerstoffarme) Blut aus dem Körperkreislauf zurück in die Lunge. In der konfliktaktiven Phase spürt man am rechten Myocard nicht viel, es gibt ein langsames Zell Minus im rechten Myocard, ein ganz langsamer Funktionsausfall der Muskelsubstanz, fällt aber erst nach langer Zeit ins Gewicht, da die Motorik des Herzens selbst nicht betroffen ist. In der Lösungsphase kommen die Symptome, die ich hatte.

 In der PclA Phase (direkt nach der Lösung, Erleichterung) erfolgt eine Schwellung am rechten Herz und im Gehirn sowie starke Unterfunktion mit kompensatorischen Extraschlägen am anderen Myocard. Das erzeugt laute, unregelmässige Herzschläge und Herzrasen (in der Epikrise dann noch stärker) oder auch das Poltern. Es dauert nie lange, misst man Puls, ist nichts länger messbar, weil dies vorübergehende Symptome sind. In der PCL B Phase nach der Epikrise kann es noch einen brennenden Schmerz geben. Den spürte ich auch manchmal.
Nach vielen Rezidiven kann sich der Herzmuskel sichtbar vergrössern, damit das Individuum gegen weitere Überforderungen gewappnet ist. So ein Herz funktioniert in Zukunft BESSER.
Im Gehirn liegt neben dem Relais fürs rechte Myocard das Relais fürs linke Zwerchfell, was einen Grossteil der Atmung übernimmt durch Schwingung (mehr als das rechte Zwerchfell, das grenzt an Leber und kann nicht so gut schwingen). Die Krämpfe in der Brust, die ich gespürt hatte, kamen also vom Zwerchfell nur dadurch dass das Relais im Gehirn in Mitleidenschaft gezogen wird, Ein Zwerchfellprogramm läuft in dem Sinne nicht. Durch die Schwellung im Gehirn zu Beginn der Lösungsphase gibt es daher dieses unangenehme Gefühl beim Atmen. Also Enge in der Brust, manchmal diese wirklich seltsam sich anfühlenden Zwerchfellkrämpfe auch Seitenstechen.  

Also all dies, was in der Lösung des rechten Mycard Sonderprogramms auftritt, beschrieb genau meine Symptome.


Die Frage, die mir der Coach nun stellte „Wen willst du retten“ ergab sofort eine Resonanz in mir. 

Wo spüre ich Überforderung ? Mit wem und was habe ich Stress?

Ich wusste die Antwort direkt. Ich hatte mich schon viele Jahre mit der neuen Medizin beschäftigt, war damit jahrelang begeistert missionarisch unterwegs und hatte leider auch öfters erlebt erkrankten Menschen nicht helfen zu können.
Vor kurzem (Oktober 2013) verstarb (wie einige Jahre zuvor schon einmal) eine gute Freundin, die in meinen Augen nicht hätte sterben müssen. Sie hatte jedoch dem Rat der Ärtze vertraut, die ihr keine Chance mehr ausrechneten und sich selbst aufgegeben.
Ich fühle mich hilflos und auch überfordert mit der Situation und konnte nur ihr Sterben von der Ferne begleiten, da sie sich auch abschottete. 
Einige Wochen später, tatsächlich erst, als ich den Tod meiner Freundin einigermassen verkraftet hatte (sie starb sehr qualvoll, gerade nur 49 Jahre alt) traten meine Symptome das erste Mal auf.
Der Coach gab mir nun den Rat generell aufzuhören, die WELT und die Menschen mit der neuen Medizin "retten" zu wollen, sondern zu akzeptieren, dass es immer wieder viele Menschen geben wird, die nichts davon hören möchten (auch in der eigenen Familie) und die weiterhin den normalen Weg der Schulmedizin einschlagen.

Ich gab ihm recht, oft hatte ich in den letzten Jahren ein verzweifeltes Gefühl gespürt, wenn ich auf Familie oder Menschen traf, die mich quasi für verrückt erklärten, wenn ich ihnen versucht hatte von der genialen Logik der neuen Medizin zu erzählen. Ein Gefühl der Vergeblichkeit und Überfoderung ging damit einher.
 Ich beschloss daraufhin einige Wochen die Beschäftigung mit den 5bN einmal ganz sein zu lassen. Weder in meiner Familie darüber zu diskutieren (mit einigen Familienmitgliedern hatte ich bis dahin immer wieder auch Streitgespräche über die neue Medizin). Auch meine 5bN Regionalgruppe, die ich leite, setzte ich einige Monate komplett aus. Ich redete kaum noch über die neue Medizin, beriet niemanden mehr und versuchte auch so wenig wie möglich daran zu denken. War zunächst nicht einfach, wer mich kennt, weiss, dass die neue Medizin meine absolute Leidenschaft ist.

Ich wusste, ich musste mein Gehirn auf andere Gedanken bringen, um das SBS quasi so runterzufahren oder lösen. Mein Ziel war es also meinen missonarischen Eifer in Griff zu bekommen, mich nicht mehr so sehr mit den Schicksalen anderer Menschen zu identifizeren. Resilienz zu lernen (Resilienz=Widerstandsfähigkeit= beschreibt die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen).

Glücklicherweise begann zeitgleich eine grosse Baustelle in unserem Haus mit einer Truppe Handwerker. Von dem einen auf den anderen Tag war ich mit meinem Mann mehr als 12 Stunden am Tag sehr beschäftigt, körperlich und geistig ungemein gefordert. Ich arbeite beim Dachausbau mit, fuhr ständig auf den Baumarkt, schleppte Werkzeug und Ziegel, versorgte die Handwerker mit Essen und in den Abendstunden war ich noch stundenlang damit beschäftigt ein gigantisches Fliessenkunstwerk, einen Dschungel an die Hauswand zu fliessen. 7 m hoch 1 m breit.
 Ich arbeite immer wieder künstlerisch, aber war selten so vertieft, so im Hier und Jetzt, musste mich (da auf hohem Gerüst) sehr konzentrieren und war voll bei der Sache. Ich kann sagen, ich war selten so glücklich in meinem Leben. Ich verlor Gewicht, wurde körperlich immer fitter, war es anfangs mühsam und auch wackelig das Gerüst zu erklimmen, gegen Ende der Bauzeit turnte ich ohne Seil-Sicherung um das ganze Haus, malte Tore und Fensterrahmen noch an und nutzte quasi jede freie Minute, die ich hatte, um an meinem Kunstwerk zu arbeiten. An mein Vorhaben, die neue Medizin auszublenden, dachte ich gar nicht mehr. Blutdruckmessen vergass ich ebenso. Ganz am Schluss der Baustelle, als mich ein Handwerker nach der neuen Medizin befragte, fiel mir erst auf, dass ich seit Wochen keine Symptome gespürt hatte. Ich mass den Blutdruck 120/80, wieder ganz normal.  Ich war verblüfft, aber froh, lauschte noch eine Weile in mich aber seit über 8 Monaten sind die Beschwerden nun nicht mehr aufgetreten.
Ich bin mir also sicher das Programm (zumindest vorübergehend) gelöst zu haben. 

Nun muss ich Zukunft darauf achten nicht zu "rezidivieren", was natürlich immer mal wieder vorkommen kann. Aber Stress und Überforderung was die 5bN betrifft, lässt sich in meinem Fall auch aktiv vermeiden.
Seitdem rede ich nur noch über die neue Medizin mit meinen Insider Freunden oder auch nur wenn ich explizit danach gefragt werde. Diese Entscheidung hat zu einer grossen Erleichterung in mir geführt. Tatsächlich ist die Beschäftigung mit den 5bN noch nichts für jeden. Das habe ich nun akzeptiert. 

Zudem gibt es nun ein Familienmitglied, dass sich seit kurzem aktiv mit den 5bN beschäftigt, so dass ich innerhalb der Familie einen guten Gesprächspartner gefunden habe und den Rest der Familie in Ruhe lasse mit dem Thema, bzw auch hier nur antwortete, wenn ich auch gefragt werde. Auch dies hat in mir zu einer Entspannung geführt und das ich endlich mit jemand in meinem direkten Umfeld immer wieder fachsimpeln kann, macht mich sehr glücklich.

 Ausserdem habe ich entdeckt welch grosses Glück und Ruhe ich bei künstlerischem Arbeiten empfinde, so dass ich dies nun noch mehr in meine Leben integriere. Jeden Diestag besuche ich nun einen Malkurs und habe mein Atelier auf Vordermann gebracht.

Mein Leben hat seitdem wie eine Wendung genommen. Es mag auch noch reinspielen, dass meine Wechseljahre nun auch durch sind. Ich achte nun mehr selbst auf mich und meine Bedürfnisse, bin generell ruhiger geworden und nach wie vor tief dankbar die 5 biologischen Naturgesetze entdeckt zu haben.

Michaela, wissenumzuheilen@web.de

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!