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Lungenkrebs, Herzbeutelerguss / 5BN, 27.12.2014

Diagnose

Diagnose:

Lungenkrebs mit Metastasierung in den Herzbeutel, Alveolarkarzinom, Perikarderguss

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN. (Hierbei geht es in erster Linie um Symptomentstehung.) 

Vorgeschichte:

Erstes Auftreten des Symptoms:

Verlauf:

Erste Diagnosestellung:

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Die Dame, um die es in diesem Fallverlauf geht, war keine Patientin von mir. Dennoch war meine Begegnung mit ihr ein Meilenstein in meiner Auseinandersetzung mit den 5BN, weswegen ich diesen Fall vermutlich nie vergessen werde:

Der Kontakt kam über eine Freundin zu Stande. Ich besuchte die Dame (ca. 45 Jahre alt) im Krankenhaus im Sommer 2013. Sie hatte mehrere Lungenrundherde, und außerdem immer wieder einen Herzbeutelerguss, den die Ärzte als Metastase des Lungenkrebses bezeichneten. Aufgrund ihrer Befunde konnte ich klar das SBS der Lungenalveolen und das SBS des Herzbeutels erkennen. Ich fragte sie zunächst betreffend der Lungensymptomatik, wann und wie hier die Diagnose stattgefunden hat. Sie sagte mir, dass sie gegen Ende 2012 nach Berlin gezogen war und von da an plötzlich Bluthusten bekam. Ich erklärte ihr, dass das SBS der Lungenalveolen wie folgt funktioniert:

Konfliktaktivierung: Angst/Todesangst/Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen. 

Konfliktaktive CA-Phase: Die Alveolen gehen in Überfunktion, damit mehr Sauerstoff in den Kreislauf gelangen kann und somit ein besseres Weglaufen ermöglicht wird. Wenn dieser Zustand lange anhält, beginnen die Alveolen mit vermehrter Zellteilung und bauen Tumoren auf, damit noch mehr Sauerstoff aufgenommen werden kann.

Konfliktgelöste PCL-Phase: Die Alveolen machen eine Unterfunktion, die schnell als Kurzatmigkeit gespürt werden kann. Wenn Tumoren aufgebaut wurden, werden diese wieder abgebaut. Das dabei freiwerdende Gewebe wird ausgehustet -> Bluthusten.

Ich habe sie gefragt, ob Angst in ihrem Leben ein Thema war bisher, worauf sie entgegnete, dass sie lange Jahre wegen Angststörungen in Behandlung war. Vor allem im Zusammenhang mit ihren Kinder hatte sie immer wieder Angststörungen. 

Ich entgegnete, dass dann kurz vor Beginn des Hustens eine Lösung empfunden worden sein muss, was sie umgehend bestätigte: Sie war kurz davor nach Berlin gezogen und hatte damit ihr "altes Leben" hinter sich gelassen. Außerdem hatte sie realisiert, dass ihre Kinder nun erwachsen sind und es im Grunde nichts mehr zu befürchten gibt. 

Ich erklärte ihr dann das SBS des Herzbeutels:

Konfliktempfindung: Attacke/Angriff gegen das Herz

Konfliktaktive CA-Phase: Das Herzbeutelgewebe, das in erster Linie zum Schutz dient, macht eine Überfunktion bzw. beginnt mit einem vermehrten Zellaufbau, um den Herzbeutel zu schützen. 

Konfliktgelöste PCL-Phase: Die serösen Häute des Herzbeutels machen eine Unterfunktion. Dadurch wird das Wasser nicht mehr rückresorbiert und es kommt zum Erguss. Dieser wird verstärkt durch den Schwellungs- und Abbauprozess von Gewebe, das in der CA-Phase gewachsen war. 

Ich fragte sie also, ob sie eine Situation empfunden hat, in der ihr Herz angegriffen oder attackiert wurde und werde nie ihre großen Augen vergessen als sie mir daraufhin folgendes erzählte: Zu Beginn ihrer ersten Chemotherapie wurde ihr ein Zugang unter dem Schlüsselbein gelegt, damit das Chemotherapeutikum direkt in die obere Hohlvene gelangen kann. Als dann die Schwester die erste Chemogabe verabreicht hatte, fragte sie, ob dann das Medikament nicht direkt ins Herz flöße. Die Schwester erklärte ihr, dass das tatsächlich der Fall ist, und das Chemotherapeutikum direkt durch den Zugang ins Herz in und dann in die Lunge gelangt. Sie empfand diese Situation als fürchterlich, weil es ihr vorkam, als würde als erstes ihr Herz durch die Chemo vergiftet. 

Ich sagte ihr, dass es dann einen zeitlichen Zusammenhang geben müssten von dem Moment, wo der Erguss zum ersten Mal auftrat und einer empfundenen Lösung des Konfliktes.  Wir schauten in ihren Unterlagen nach: Exakt 1 Tag, nachdem die letzte Chemogabe des ersten Zyklus verabreicht war, begann der Erguss. Sie hatte also innerlich aufgeatmet, dass nun vorerst die Attacken gegen das Herz enden würden und dann begann umgehend der Erguss der konfliktgelösten Phase. Wir waren beide geradezu erschrocken, wie exakt diese Zusammenhänge verstehbar waren. 

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!