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Muskelschmerzen, Atemnot / 5BN, 06.01.2015

Diagnose

Diagnose:

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

Erstes Auftreten des Symptoms:

besteht seit der frühen Kindheit

Verlauf:

bei sportlicher Tätigkeit wie Radfahren, Bergwanderungen, auch Treppensteigen über mehrere Etagen; also wenn ein Anheben der Beine notwendig war: Atemnot und ein „Ziehen“ der Muskulatur im linken Oberschenkel. Auffälliger war die Atemnot, von daher wurde die Problematik mit der Muskulatur weniger beachtet. Jede sportliche Tätigkeit konnte daher nur im geringen Umfang ausgeübt werden bzw. nur mit Pausen. Das Problem bestand nicht bei sportlicher Tätigkeit in der Ebene: Wanderungen auf ebenen Gelände waren problemlos stundenlang möglich

Erste Diagnosestellung:

„mangelnde sportliche Kondition“: keine medizinische Diagnose, sondern nach Beurteilung von Personen aus der persönlichen Umgebung und die eigene Einschätzung

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

Versuch, durch Steigerung der sportlichen Tätigkeit die eigene Kondition zu verbessern

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Analyse nach den fünf biologischen Naturgesetzen und erfolgreiche eigene Auflösung: Nach mehr als dreißig Jahren mit der „mangelnden sportlichen Kondition“ Bekanntwerden mit dem Modell der fünf biologischen Naturgesetze über mir zwei vorliegende Bücher zum Modell. Die Beschreibung der Verlaufsform von Krankheiten als ein System von zwei Phasen mit einer konfliktaktiven und einer konfliktgelösten Phase erschien logisch. Entscheidender für das weitere Lesen der Bücher war aber die Aussage, dass das System nicht geglaubt zu werden brauche sondern an sich selbst nachvollzogen werden könne.
Bei der zweiten Lektüre wurde der Bericht zu sogenannten „Teillähmungen“ als eine interessante Möglichkeit gesehen, beim eigenen Problem mit dem Bein weiter nachzuforschen. Im Jahr davor hatte ich mir erstmals die Frage gestellt, ob hier auch etwas ernstes vorliegen könnte; eine Bekannte hatte wegen Problemen in den Beinen die Diagnose MS erhalten. Die Frage hatte sich zwar dann gestellt, aber eine Untersuchung ließ ich nicht machen. Im Prinzip nur mit einem ungenauen Verständnisses des Schemas der Zweiphasigkeit, wo zu Beginn ein konfliktiver Schockmoment in einer Lebenssituation stehen sollte, suchte ich nach einer lang zurückliegenden Situation in der Vergangenheit, wo das linke Bein in irgendeiner Form „beteiligt“ gewesen sein musste. Diese Situation wurde zunächst nicht gefunden. Aber bei Erinnerung an die frühen Alpträume der Kindheit fiel mir ein, dass die wesentliche Situation in den Alpträumen darin bestand, fortlaufen zu wollen vor einer drohenden und nahenden Gefahr, was aber nicht möglich war: Die Beine konnten nicht bewegt werden. Das „Ziehen“ im Oberschenkel des linken Beines im Traum war hierbei das gleiche, wie es real in den sportlichen Situationen erlebt wurde. Nach genauerer Analyse auch weiterer Situationen der Alpträume, und bei Kenntnis der damaligen Familiensituation, kam die entscheidende Realisierung, dass ich als Kind eine Situation wohl völlig missverstanden hatte und für mich selbst niemals eine Gefahr bestanden hatte.
Diese Realisierung und Auflösung des damaligen Konfliktes war sehr deutlich klar und völlig ohne Zweifel, im Gefühl tiefgehend empfunden und nicht nur oberflächlich. - Das war alles und mehr war zur Lösung nicht geschehen! Ein paar Wochen hatte ich einen Krampf des Zwerchfells, was für sehr, sehr kurze Zeit das Atmen unmöglich machte, und ein paar Tage später fiel mir erstmals auf, dass das Problem mit der „mangelnden sportlichen Kondition“ nicht mehr bestand: Radfahren, Bergwanderungen, Treppensteigen waren auf einmal problemlos möglich und seit Jahren ist hierbei kein „Ziehen“ der Muskulatur zu spüren. Die Atemprobleme, eine Reaktion des Zwerchfells, kommen noch gelegentlich bei sehr steilen Bergstücken vor.

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Das „Ziehen“ im Oberschenkel stellte sich später als Muskelerschlaffung in konfliktgelöster Phase dar. Im Prinzip Aktivierung der Muskulatur, eines Nicht-genügend-leistungsfähig-zu-sein bzw. Selbstwerteinbruch in Bezug auf die Beintätigkeit bei Sportbeginn mit rasch folgender Lösung und Beginn der konfliktgelösten Phase. In der Kindheit muss eine Situation passiert sein, wo ich weglaufen wollte, aber nicht konnte, da das linke Bein in irgendeiner Form behindert war. Die Vermutung ist, dass ich damals als Kind getragen worden bin und mich mit dem Bein wegstoßen oder abstützen wollte. Die Erinnerung an diese Situation fehlt völlig; die letztendlich erfolgreiche Analyse war nur mit Hilfe der Erinnerung an die Alpträume möglich. Die Atemprobleme kamen als Folgekonflikt des Zwerchfells in sportlichen Situationen wegen der Probleme mit der Beintätigkeit zustande. Aktivierung zu Beginn der sportlichen Tätigkeit des „Nicht-zu-erschnaufens“ und Konfliktlösung mit Muskelerschlaffung des Zwerchfells. Der Zwerchfell-Krampf nach der Konfliktlösung, eine epileptoide Krise, war deutlich zu spüren; gesamt gelöst wurde diese Schiene aber nicht und kommt heute noch fallweise hervor.

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!