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Nagelbettentzündung / 5BN, 23.05.2015

Diagnose

Diagnose:

Panaritium (eitrige Entzündung am Finger)

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

Dieses Symptom hatte ich nie zuvor.

Erstes Auftreten des Symptoms:

Am Mo, 13.04. war an meinem linken Daumen die rechte Seite beim Nagelbett entzündet (rot, heiß, geschwollen, Schmerz). Die Berührung war sehr schmerzhaft (siehe Abbildung)

Verlauf:

Ab Mittwoch konnte man dann ganz leicht Eiter-Fäden sehen, die sich bis Donnerstag zu einer fast 1x1cm großen Eiterfläche verbunden haben. Am Freitag habe ich die Eiterfläche an mehereren Stellen aufgestochen und diesen rausgelassen, um den schmerzhaften Druck zu reduzieren. Am WE war dann nur noch das ganze Nagelbett rot und entzündet. Diese ging dann ab Mo, 20.04. zurück und war am Mittwoch ganz weg. Die Haut war an der Stelle faltrig und über der Eiterstelle abgestorben. Am Donnerstag abend konnte ich die tote Haut dann komplett abziehen und es hat noch eine weitere Woche gedauert, bis die Haut darunter wieder komplett regeneriert war.

Erste Diagnosestellung:

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Das Symptom war am Anfang noch unspezifisch, d.h. ich konnte aufgrund der Rötung noch keine eindeutige Bestimmung vornehmen, welches Gewebe betroffen ist. Meines Wissens hätte es sowohl das Bindegewebe sein können, als auch die Lederhaut. Die Epidermis eher nicht, da diese nicht so stark stark anschwillt. Als dann der Eiter sichtbar wurde, war klar dass es sich um einen Althirn-gesteuerten Prozess in PCL handelt – an dieser Stelle musste es also aufgrund des flächigem Eiters die alt-mesodermale Lederhaut (Koriumhaut) sein.

Es handelte sich also mit Sicherheit um einen Attacke-/Besudelungskonflikt, entweder lokal oder mit Mutter/Kind assoziiert, da es auf der linken Seite war und ich Rechthänder bin. Der zugehörige Konflikt war nun klar, da es nur eine empfundene Besudelungs-Situation die Zeit davor gegeben hatte:

Wir haben einen 8 Monate alten Sohn, bei dem wir seit der Geburt auf seine Ausscheidungsbedürfnis-Zeichen achten, d.h. der von Anfang an auf das Töpfchen geht (siehe Stichwort "Windelfrei"). Wenn er die Welt am entdecken ist, passieren auch manchmal Pannen, sodass auch mal was auf den Boden oder in die Hose geht. Am Freitag, vier Tage vor Symptombeginn, war er wieder nackig am rumkrabbeln, als ich bemerkte dass er auf einmal ein Häufchen macht. Ich bin schnell hin, damit er sich nicht damit vollsaut, er hat aber schon gestrampelt und alles am Fuß gehabt. Ich habe versucht ihn wegzuheben, ohne mit den Exkrementen in Berührung zu kommen, trotzdem hat er mir damit den linken Daumen vollgeschmiert, in dem Bereich der späteren Eiterblase (DHS). Seit ich damals als Kind Barfuß in einen Hundehaufen getreten bin, ekel ich mich davor mehr als die meisten Menschen, sodass dies für mich eine Besudelungsempfindung war, auch wenn ich mir intellektuell gesagt habe: "nicht so schlimm, wasche ich gleich ab".

In der nun folgenden CA-Phase wird das Gewebe der Lederhaut verstärkt, als Schutz gegen die empfundene Besudelung. Das SBS war nun 4 Tage aktiv und hat sich dann am Montag gelöst (CL). Der Grund dafür war entweder, dass unser Sohn seitdem wieder gut auf's Töpfchen gemacht hat, oder dass ich dort keine Besudelung mehr empfunden habe, da ich mich seitdem paarmal gewaschen/geduscht habe. In der PCL-Phase wird das Gewebe tuberkulös verkäsend abgebaut, d.h. es bildet sich Eiter. Als Folge davon konnte die Epidermis an dieser Stelle nicht versorgt werden, weshalb sie abgestorben ist und abgezogen werden konnte.

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!