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Nebenhodenentzündung / 5BN, 29.01.2015

Diagnose

Diagnose:

Nebenhodenentzündung, Epididymitis

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

Nie zuvor irgendwelche Symptome am Hoden

Erstes Auftreten des Symptoms:

Am Montag, 12.09.2006 bin ich aufgewacht und hatte Schmerzen am linken Hoden, der angeschwollen war – ohne irgendeine mechanische Beanspruchung. Die Schmerzen bestanden auch ohne Berührung.

Verlauf:

2 Wochen war dieser Zustand beinahe unverändert, danach wurde es zügig besser, sodass es erst nur noch bei Berührung, dann bei Druck und dann gar nicht mehr schmerzte. Medikamente habe ich keine eingenommen, nur gelegentlich ein wenig gekühlt, wenn die Schmerzen zu unangenehm wurden.

Erste Diagnosestellung:

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Während meiner ganzen Kindheit hatten wir einen Hund als Familienmitglied, mit dem ich groß geworden bin und der einen festen Platz in unserem "Rudel" und unserem Herzen hatte. Im März 2005 ging es mit dessen Gesundheit ganz plötzlich steil bergab, sodass er einige Tage vor sich hin litt, ohne Essen, fast ohne Ausscheidung – bis die Entscheidung seitens des Tierarztes und meiner Eltern fiel, dass es für die etwa 14 Jahre alte Hündin eine Erlösung ist, sie einzuschläfern.

Diese schlimme Nachricht oder die Einschläferung selber, bei der ich anwesend war, stellte für mich einen Verlustkonflikt dar – da wir ein Rudelmitglied verloren haben, und ich mich auch schuldig fühlte, dass ich es nicht verhindern konnte. Organisch ist hierbei das interstitielle Bindegewebe der Hoden betroffen. Da ich Rechtshänder bin, war der linke Hoden (Mutter-Kind-Seite, für hierarchisch höher oder tiefer stehende Personen oder Tiere) betroffen. Es handelt sich um neumesodermales Gewebe und macht daher Nekrose und Funktionsminderung in Konfliktaktivität. Diese Phase verlief unbemerkt für mich. Nach einigen Wochen der Trauer konnte ich mich mit der neuen Situation abfinden.

Einige Zeit später, Ende 2005, kam dann ein neuer Hund in unsere Familie – ein ehemaliger Streunerhund, der aufgrund von Misshandlungen psychische Probleme und panische Angst vor Menschen hatte. Da ich zu der Zeit schon nicht mehr zu Hause gewohnt habe, hat es ein dreiviertel Jahr gedauert, bis sie sich gefreut hat mich bei Besuchen zu sehen und mich nicht mehr ängstlich "als Fremden" angeknurrt hat.

Am Wochenende vom 10.09.2006 war ich wieder zu Besuch und es verlief alles harmonisch mit dem neuen Hund – er hat aus meiner Sicht den "leeren" Platz im Rudel eingenommen, sodass der Verlustkonflikt von vor anderthalb Jahren in Lösung gegangen ist und die oben beschriebene Symptomatik am folgenden Tag begann. Die Dauer der PCLA-Phase war lediglich ein paar Wochen, da ich den Konflikt recht schnell herunter transformiert hatte.

Seit damals hatte ich bis heute dieses Symptom nicht mehr. Der "neue" Hund ist auch nachwievor glückliches Mitglied unserer Familie.

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!