Sie sind hier:
Erfahrungsberichte > Fallanalyse nach 5BN > Zwerchfellkrampf / 5BN, 18.09.2016


Zwerchfellkrampf / 5BN, 18.09.2016

Diagnose

Diagnose:

Diagnose lt. Neuer Medizin: Zwerchfellkrampf

Therapie:

Fallanalyse nach 5BN

Vorgeschichte:

Erstes Auftreten des Symptoms:

Mai 2002

Verlauf:

sehr starkes Stechen bzw. Krampfen beim Atmen, links und mittig in der unteren Brustraumhälfte, was ein Einatmen unmöglich machte. Mit dem Luftanhalten war quasi kein Schmerz zu spüren. Zeitdauer zwischen einer halben und zwei Minuten, erst danach wurde wieder ein sehr, sehr langsames flaches Einatmen möglich und das Atmen wurde langsam mit der Zeit besser. Schmerzen im Brustraum waren über 2 1/2 Stunden zu spüren und hörten dann auf.

Erste Diagnosestellung:

Rechtsseitiger Myokardinfarkt mit Zwerchfellkrampf, später geändert auf Zwerchfellkrampf

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Ich übermittle meine Erfahrung mit einem Zwerchfellkrampf und zum Umgang damit. 

Im April 2002 habe ich erstmals in positiver Form von der Neuen Medizin gehört. Nach dem Lesen von Büchern versuchte ich ein Symptom zu analysieren, welches seit Jahrzehnten regelmäßig wiederkehrend auftrat und wieder verschwand; dies wurde bereits an anderer Stelle mit „Muskelschmerz“ beschrieben. 

Nach längerer Reflexion und Suche nach einer alten Lebenssituation, welche mit diesem Symptom in Verbindung stehen könnte, wurde ich auch fündig. Ich konnte dann diese alte erlebte Situation für mich neu betrachten, insofern, als dass ich wohl damals eine für mich dramatische Situation aus heutiger Sicht völlig falsch beurteilt hatte! Ich wusste damit noch nicht, dass ich nun gleich mehrere Sonderprogramme in Lösung gebracht hatte. Beim Muskelschmerz fiel es erst nach Wochen, und ein paar Tage nach dem Zwerchfellkrampf auf, dass es nicht mehr auftrat und seither (mehr als 14 Jahre) auch nicht wieder gekommen war. Ich war in den folgenden Wochen aufgrund der Beschreibungen in den Büchern, welche für mich ein völlig neues Weltbild brachten, in sehr guter Stimmung. Im Nachhinein betrachtet hatte diese gute Stimmung nichts mit der Konfliktlösung zu tun: Die alte Lebensgeschichte war ohne tiefere Bedeutung bereits als belanglos abgetan. Ohne jetzt das beschriebene System der Neuen Medizin vollständig zu durchblicken hatte ich zumindest das Grundsystem von Krankheitsverläufen verstanden: Es kann Zeiten geben mit heftigeren Körperreaktionen und Symptomen, welche in einer konfliktgelösten Phase aber nur von zeitlich begrenzter Dauer auftreten. Dieses Verständnis dürfte dann das Wichtigste gewesen zu sein, was ich während der Zeit der Epileptoiden Krise selbst gebraucht habe, um diese gut durchzustehen. 

Im Mai 2002 saß ich an einem ruhigen Nachmittag an einem Sonntag alleine im Wohnzimmer und las in einer Zeitschrift. Die Epileptoide Krise selbst begann ohne Vorwarnung. Auf einmal war ein sehr, sehr intensives durchgehendes Stechen oder Krampfen beim Atmen da, links und mittig in der unteren Brustraum-Hälfte, was ein Einatmen praktisch fast unmöglich machte. Da es selbst bei einem sehr, sehr flachen Einatmen sofort heftig zu schmerzen begann, habe ich dann einfach versucht, gar nicht zu atmen und die Luft anzuhalten, in der Erwartung, dass sich das ganze irgendwie wieder beruhigt. Während des Luftanhaltens spürte ich dann auch keine Schmerzen. Ich hatte von Anfang an keine Angst, sondern bin die ganze Zeit ruhig geblieben! Es war mir dabei sehr wohl bewusst, dass ich jetzt selbst etwas erlebe, was in den Büchern als Epileptoide Krise bezeichnet worden war. (Aus Sicht der biologischen Naturgesetze und bei meinen heutigen Erfahrungen und Wissensstand halte ich es heute für möglich, dass während dieser Zeit auch eine Kleinhirn-Konstellation bestanden hat; ohne dass diese jetzt damals diagnostiziert worden wäre.) Nach einiger Zeit habe ich dann wieder versucht, ob ein langsames, sehr flaches Einatmen möglich wäre: es stach dann schon etwas weniger heftig, aber immer noch sehr stark! Damit war ich mir sicher, dass der stärkste Moment vorüber war, und sich langsam eine Besserung ergeben würde. Es können zwei Minuten, es kann auch nur eine halbe Minute gewesen sein: die Zeit ist mir hier sehr lange vorgekommen. Das Atmen wurde dann zwar langsam, aber doch immer besser möglich bis ich wieder völlig normal atmen konnte, wobei die Schmerzen allmählich weniger wurden. Später bin ich dann von meiner Sitzposition aufgestanden und im Haus herum gegangen. Die Schmerzen im Brustraum waren aber noch wesentlich länger zu spüren, und erst nach gut 2 ½ Stunden war ich wieder völlig schmerzfrei. 

Mir war damals bereits bewusst, dass, wenn ich nicht das Wissen gehabt hätte, ich in dieser Situation voll in Panik geraten und das Erlebnis wohl etwas anders verlaufen wäre. Diese epileptoide Krise wurde danach als Myokardinfarkt mit Zwerchfellkrampf diagnostiziert und auch an anderer Stelle veröffentlicht. Erst zu einem späteren Zeitpunkt konnte ich dies neu abklären und sowohl in Bezug auf Symptom als auch konfliktiv eindeutig dem Sonderprogramm der Zwerchfell-Muskulatur zuordnen.

Das Programm war vor Jahren in Folge des Muskelschmerzes aktiviert worden und für mich aufgrund der Atemprobleme auch spürbar bemerkbar.
Wann das DHS genau war, kann ich selbst nicht mehr eruieren. Solange ich mich erinnern kann, war das Symptom der schlechten Atmung mit Gekeuche vorhanden, wenn in konkreten Situationen aufgrund des „Ziehens“ der Beinmuskulatur keine weitere oder schnellere Bewegung der Beine mehr möglich war: Konfliktgelöste Phase, pcl-Phase, der Zwerchfellmuskulatur nach vorangegangener Aktivierung des Sonderprogramms.
Biologische Wahrnehmung (das bedeutet, es gab keine bewusste Wahrnehmung!) noch in der Situation, dass das Luftholen und die Atmung doch funktioniert und darauffolgend rasche Konflikt-Lösung in der Situation und wiederholtes Auftreten der Schwierigkeiten beim Atmen aufgrund der pcl-Phase mit Erschlaffung der Muskulatur.

Mit der Lösung des Konfliktes der Beinmuskulatur hatte sich auch dieses Programm erübrigt. Die Lösung für das Sonderprogramm der Zwerchfellmuskulatur war aufgrund des Zusammenhanges des Zeitraumes eindeutig mitgekommen mit der Analyse und Lösung der alten Konfliktsituation zur Beinmuskulatur mit Hilfe der Alpträume (siehe den zweiten Bericht aus 2015).
An eine Epileptoide Krise in früherer Zeit, vor allem in dieser Intensität, kann ich mich nicht erinnern, jemals zuvor eine erlebt zu haben.

Das Sonderprogramm wird heute nur mehr kurz aktiviert und auch gleich wieder gelöst
( = Atemprobleme wegen der konfliktgelöste Phase), wenn ich in Extremsituationen bin, etwa bei sehr steilen Bergwegen. Diese "Schienen" mit dem regelmäßigen unbewussten Erinnern und Warnung meines Körpers an frühere Erlebenssituationen bin ich nicht losgeworden; im Gegensatz zu den "Schienen" der Beinmuskulatur.
Ich habe aber für mich einen Weg gefunden, hier bewusst kurz vor Eintritt dieser Situationen an mir zu dem konkreten biologischen Thema des Luftbekommens zu "arbeiten", was mir meist auch gelingt.


Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!