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Morbus Bechterew 03.01.2017

Diagnose

Diagnose:

Spondylitis ankylosans / Morbus Bechterew

Therapie:

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Vorgeschichte:

Ich hatte schon von Kindesbein an Heuschnupfen und stressbedingte Magenprobleme

Erstes Auftreten des Symptoms:

Es kam ganz plötzlich, auf einmal hatte ich immer wieder recht sporadisch Rückenschmerzen, verspannungen und dann plötzklich war die Lendenwirbelsäule immer öfter so verspannt, als wäre Sie zu Stein geworden, ich hatte immer öfter Schwierigkeiten zu laufen und wahnsinnige Schmerzen dabei.

Verlauf:

Ich ging zur Orthopägin. Nachdem sie mich unzählige Male wieder eingerenkt hatte, denn es waren ja nur Blockaden... und es nicht half, war diese der Meinung, dass meine Weisheitszähne so sehr auf den Nerv drückten, dass ich daher solche Schmerzen hatte. Ich lies sie mir also alle 4 Weisheitszähne entfernen, doch die Schmerzen wurden immer schlimmer.

Erste Diagnosestellung:

Daraufhin meinte meine Orthopädin, dass müssen die Bandscheiben sein. das war der Moment wo ich mir sagte, dass ist doch quatsch, dass kann doch überhaupt nicht sein. Ich habe sporadisch und wechseld mal im linken und mal im rechten Bein starke Probleme zu laufen und der Schmerz scheint vom Sakralgelenk zu kommen, was soll das jetzt mit den bandscheiben zu tun haben. Das konnte ich nicht nachvollziehen und ich ging nicht mehr zu dieser Orthopädin.

Eventuelle unerfolgreiche therapeutische Versuche:

Lange zeit nahm ich ohne ärztlichen Rat Schmerzmittel, bis auch diese nicht mehr halfen und bis ich am Ende war. Ich war als kleines Kind oft krank, aber immer Psychosomatisch, bei mir wurde nie etwas diagnostiziert und ich wurde auch nie operiert. Also war meine Schlussfolgerung ganz klar... Auch diese Krankheit kann nur Psychischer Natur sein. das machte mich Wahnsinnig.... Irgendwann traf ich einen bekannten, der frisch auf Grund eines Zufalles mit MB diagnostiziert wurde. Schon früher stellten wir fest, dass unsere Schmerz Symptome oft sehr ähnlich waren und nun erzählte er mir von seiner Diagnose und zeigte mir einen Ausdruck von Wikipedia. Ich schaute ihn mir an und sagte " Ich habe alle Symptome die hier beschrieben sind!" Ich ging zu meiner Hausärztin, aber diese wollte den Bluttest mit mir nicht machen, denn sie war der Meinung ich sei zu jung für diese Krankheit. So ging ich dann zu dem Arzt von meinem Bekannten. Dieser hörte sich alles an und machte viele Verschiedene Blutests, denn er wollte auf Nummer sicher gehen und den Teufel nicht an die Wand malen.

Letztlich erfolgreiche Therapieform:

Das Ende vom Lied war, dass er mir die Diagnose MB bestätigte. Er verordnete mir Rheuma Schmerzmittel und Sport und so stand ich nun auf der Straße. Nach fast zehn Jahren endlich eine Diagnose, doch keine Einbildung... Das war erleichternd und frustrierend zugleich. Ich merkte relativ schnell, dass ich von den Schmerzmitteln zwar fast beschwertdefrei war, aber ich fühlte mich auch immer wenn ich sie nahm teilnahmslos und vor allem High. Ich wollte das nicht! Ich war frustriert, noch frustrierter als vorher... was sollte das jetzt für mein junges Leben heißen? Ich wollte nicht für den Rest meines Lebens Medikamente nehmen, ich wollte nicht permanent das Leben an mir vorbei ziehen sehen, ich wollte mitmachen. Ich war am Ende, las ein Selbstheilungsbuch nach dem Anderen und dann empfahl mir ein Freund ein Life coaching und da ich für jegliche Hilfe dankbar war, machte ich es. Dort erfuhr ich, dass jeder Mensch für sein Leben selbst verantwortlich ist und dass jeder selbst entscheidet was passiert und was nicht. Ich bekomme immer das, was ich will. Ich bin Herr über mein Leben, dachte ich, aha, na dann entscheide ich jetzt, dass ich kein Morbus Bechterew mehr habe. Ich habe vielleicht das HLA-B27-Gen, aber nicht mehr die Symptome! Für mich hat das funktioniert, ich habe mein Leben auf den Kopf gestellt. Wer bin ich, Was will ich vom Leben, Wer will ich sein, all die großen Fragen, auch wenn ich nicht auf alles Antzworten gefunden habe und immer noch täglich auf der Suche bin, bin ich fast beschwerdefrei. Ganz selten, wenn der Druck in meinem Kopf so hoch ist und sich die Gedanken überschlagen, dann muss ich mal eine Tablette nehmen, auch wenn mich das viel Überwindung kostet, aber immerhin bin ich völlig beweglich und ich nicht auf Medikamente eingestellt. Ich kann mein Leben Leben, auch wenn es nicht immer einfach ist, denn ich habe niemanden, den ich verantwortlich machen kann für mein Leben, außer mir und das ist oft sehr hart, die Schere, zu aktzeptieren, dass ich alles so wie es ist will und mich dennoch nicht dafür fertig zu machen. Am Ende des Tages greife ich dann immer zu meinen Ankern, wie zum Beispiel Louise Hay oder Esther Hicks. Mir ist klar, dass ein Mensch für diese Ansätze sehr offen sein muss, aber was ist, wenn das wirklich hift? Ist es das dann nicht wert es auszuprobiern, sich frei zu machenvon dem wir müssen und wir sollten, um unser Leben so zu Leben, dass wir zufrieden sind? Für mich ist das die Freiheit mich frei zu machen.

Analyse nach 5 biologischen Naturgesetzen:

Dokumente / Befunde:

bisher keine Dokumente

Wichtiger Hinweis: Kopernikus e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte der Fallberichte. Die Datenbank ist weder Werbung für eine bestimmte Methode noch eignet sie sich als Beratungsinstrument bzgl. einer Therapie. Selbst wenn Sie zahlreiche Erfolgsmeldungen zu einer Methode vorfinden, könnten diese frei erfunden, Zufall oder das Ergebnis des sog. Placeboeffektes sein. Es sind keine Rückschlüsse von anderen Fällen auf Sie persönlich möglich. Für Ihre persönlichen therapeutischen Entscheidungen sollten Sie unbedingt einen Arzt oder Therapeuten zu Rate ziehen!